Durch das Freistellen und „Herauszeichnen“ beispielhafter, teils existentieller Situationen entsteht - unter dem Anspruch auf Unklarheit und Geheimnis - Symbolhaftes, Zeichenhaftes oder Metaphorisches. Ausgehend von der Selbstbeobachtung erstrecken sich die Forschungsfelder von der Fremdbeobachtung über Alltagsrituale - die in ihrer Konstante als Sicherheit und Schutz vor der Welt fungieren - zu Stereotypen aller Art. Ebenso werden vorhandene Bilder aus den Medien, die als solche von der Gesellschaft erzählen, oder Bilder aus der Kunstgeschichte - selbst schon zu Zeichen geworden – herangezogen oder benutzt. Dabei steht nicht zuletzt die Ambivalenz von Bildern im Allgemeinen und in deren Aussage im Blickpunkt.
Der Focus liegt in allen Feldern auf allzu Offensichtlichem und so leicht zu Übersehendem.
Charakteristisch ist, neben einer bisweilen ironisch beobachteten Beispielhaftigkeit an mir selbst (als Mensch, Frau und Künstlerin), das reduzierte Herausschälen, das Serienhafte, und, in den Animationen, die Wiederholung, die Endlosschleife. Genauso bezeichnend ist die Symbiose von Klarheit bzw. Reduktion in der Technik und Unklarheit bzw. Vielschichtigkeit in der Aussage.